ARGENTINIEN 05/2017

Eine Kapelle für die Pfarrei „Cristo Obrero“ in der Diözese Gregorio de Laferrere


Die Diözese Gregorio de Laferrere ist noch recht jung. Sie wurde erst im Jahr 2000 gegründet und liegt im Großraum von Buenos Aires. Von ihren 1,2 Millionen Einwohnern sind 80 Prozent katholisch. Die Diözese ist eine der ärmsten des Landes und ist mit vielen Problemen und Herausforderungen konfrontiert: Die Menschen sind arm, die Schulabbrecherquote ist hoch, viele junge Mädchen werden viel zu früh schwanger, die Gewalt nimmt zu. Dazu kommt eine extreme Umweltverschmutzung sowie häufig auftretende Überschwemmungen, die das Leben in der Region erschweren. Dennoch sind viele Menschen denen gegenüber, die noch weniger haben, sehr großzügig und teilen das Wenige, das sie haben.

Besonders in den Armenvierteln gibt es großen Bedarf an Seelsorge, vor allem unter den Jugendlichen. Die Kirche muss hier präsenter sein, um den Menschen dabei zu helfen, ein Leben in Würde zu führen und die Zukunft ihrer Familien auf ein solides Fundament zu stellen. Denn ohne Verwurzelung in den christlichen Werten sind viele Jugendliche in Gefahr, auf die schiefe Bahn zu geraten.

Bislang müssen viele Gläubige 10 Kilometer zur Kirche zurücklegen. Bischof Gabriel Bernardo Barba möchte dies ändern und plant, nach und nach mehr Kapellen zu errichten Eine sehr lebendige Gemeinde gibt es beispielsweise in der Pfarrei Cristo Obrero (=Christus, der Arbeiter“). Dort gibt es Gebets-, Kinder- und Jugendgruppen, Katechese für Erwachsene, Caritas, Kindermission, Pfadfindergruppen sowie  Ehe- und Familienkatechese. Dort haben unsere Wohltäter bereits mit 17.000 Euro dabei geholfen, die Pfarrkirche zu renovieren. Aber die Pfarrei ist sehr groß, und daher werden außer der Pfarrkirche in den weiter abgelegenen Teilen der Pfarrei auch Kapellen benötigt, damit die Gläubigen, die weiter entfernt leben, dort die heilige Messe, die Katechese und Andachten besuchen können. So haben unsere Wohltäter bereits zweimal mit jeweils 8.000 Euro beim Bau von Kapellen geholfen. Nun haben die Gläubigen aber in den vergangenen Jahren unter beachtlichen Opfern und mit großem Einsatz noch eine dritte Kapelle und ein angebautes Gemeindezentrum zu errichten begonnen. Der Bau konnte jedoch noch nicht fertiggestellt werden, da die Mittel nicht ausreichten. Daher haben wir versprochen, auch hier mit 8.000 zu helfen, dass die letzten Bauarbeiten durchgeführt und die Kapelle endlich eingeweiht werden kann.

Bei einer allfälligen Überfinanzierung wird Ihre Spende einem ähnlichen Projekt zugute kommen und die pastorale Arbeit von "Kirche in Not" unterstützen. 

Code: 209-01-19

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