INDIEN 08/2018

Erfolgsgeschichte: Einweihung einer Dorfkapelle in West-Vipparu


Der 5. Mai 2018 war ein großes Fest für die Gläubigen in West-Vipparu: Endlich konnte ihre schöne neue Kapelle eingeweiht werden, auf die sie bereits seit 16 Jahren gewartet hatten. Bislang hatten sie nur eine ganz kleine Kapelle gehabt, die mit Asbest gebaut worden war und die zudem jeden Moment einzustürzen drohte. Außerdem bot sie keinen Platz für die stetig anwachsende Zahl von Gläubigen. So träumten die Gläubigen lange davon, ein neues Gotteshaus zu errichten. Obwohl sie große Opfer brachten, reichten die Mittel aber nicht.

Dann aber wurde ihr großer Traum Wirklichkeit, denn ihr Pfarrer hatte uns schließlich um Hilfe gebeten, und unsere Wohltäter haben die Gläubigen nicht enttäuscht: 10.000 Euro haben sie für den Bau des Gotteshauses gespendet. Die Bauarbeiten dort haben die Gläubigen unter der Aufsicht eines Baufachmanns selbst durchgeführt, aber dank der Hilfe unserer Wohltäter konnte das notwendige Baumaterial beschafft werden.

West-Vipparu ist eines der Dörfer, die zu der Pfarrei von Tadepalligudem gehören. In elf Dörfern sind bereits nahezu alle Bewohner getauft, in anderen gibt es viele Taufbewerber. Der Priester muss also die Menschen in vielen Dörfern besuchen. 

Die Kapelle ist aber auch außerhalb von Gottesdienst- und Katechesezeiten, das Herz der Gemeinde. Der Pfarrer berichtet: „Die Gläubigen sind vollkommen davon überzeugt, dass Gott dort wohnt. So gehen sie auch dann, wenn der Priester nicht kommen kann, in die Kapelle und bringen ihre Sorgen zu Jesus.“

Die Kapelle ist dem Prager Jesuskind geweiht, das von den Gläubigen in Indien überaus verehrt wird. In Indien gibt es mehrere große Heiligtümer des Prager Jesuskindes. Ja, es sind sogar die weltweit größten Wallfahrtsstätten, in denen das Prager Jesuskind verehrt wird. Aber ihm werden auch bis in die entlegensten Gegenden immer mehr Kapellen und Kirchen geweiht.

„Die Einweihung war ein unvergesslicher Tag“, schreibt uns Pfarrer Dharma Raju Matta. Bischof Jaya Rao Polimera war eigens aus Eluru gekommen, um die Kapelle einzuweihen. Nach der Feier nahm er sich noch viel Zeit, um die Sorgen der Gläubigen anzuhören und ihnen nahe zu sein.

„Wir möchten unseren aufrichtigen und tiefempfundenen Dank für den großartigen Beitrag, den Sie zu unserer Mission geleistet haben, zum Ausdruck bringen“, schreibt der Pfarrer weiter. Die Gläubigen beten regelmäßig den Rosenkranz für alle, die geholfen haben!

 

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