PAPA NEUGUINEA 02/2018

Erfolgsgeschichte: Die 26 Priester der Diözese Wabag danken für Messstipendien


Die 26 Priester der Diözese Wabag sind dankbar für die 2.025 Messintentionen unserer Wohltäter. Bischof Arnold Orowae hatte uns um Hilfe gebeten, denn die Diözese ist arm, und die Priester müssen neben ihrem priesterlichen Dienst noch durch Landwirtschaft zu ihrem Lebensunterhalt beitragen. Dabei betreuen sie riesige Pfarreien mit zahlreichen Außenstationen im nur schwer zugänglichen Bergland. Die weiten Wege, die sie zurücklegen müssen, sind oft kaum passierbar. Dennoch betreuen sie die 75.000 Gläubigen der Diözese unermüdlich, Sie besuchen Kranke, beraten und begleiten Familien, besuchen die Außenstationen, um die Sakramente zu spenden, erteilen Religionsunterricht und feiern die Messe in Schulen, veranstalten Besinnungstage für Jugendliche, Kinder und Ministranten sowie für Katecheten. Seit dem Jahr der Barmherzigkeit ist auch die Zahl derjenigen gestiegen, die das Sakrament der Buße empfangen wollen. So verbringen die Priester auch viel Zeit mit Beichte hören. Ebenfalls wird die Eucharistische Anbetung vielerorts stärker gepflegt. Die Feiertage werden sehr festlich begangen. So wird das Patronatsfest der jeweiligen Pfarrei mit einer Novene vorbereitet. Im Rosenkranzmonat Oktober gibt es Prozessionen in allen Ortschaften, in denen es eine Kapelle gibt. Die Priester sind also unermüdlich unterwegs.

Die Messintentionen unserer Wohltäter sind eine große Hilfe. Obwohl eine Heilige Messe nicht „bezahlt“ werden kann, hat es in der Kirche eine lange Tradition, Priestern für die Feier der Heiligen Messe in einer bestimmten Intention, beispielsweise für einen Verstorbene, eine Gabe zu überreichen, die keine „Vergütung“ ist, sondern ein Zeichen der Liebe und der Dankbarkeit seitens der Gläubigen. Bischof Orowae schreibt uns: „Alle meine Priester sind glücklich über die Messintentionen, die sie erhalten haben, und feiern die heilige Messe mit Freude in den Anliegen derjenigen, die sie gegeben haben.“  Die Messstipendien kommen nicht nur dem jeweiligen Priester selbst für seinen Lebensunterhalt zugute, sondern sie helfen ihm auch dabei, für einige der Bedürfnisse seiner Pfarrei aufzukommen. Beispielsweise kann er davon Hostien und Messwein kaufen oder dafür sorgen, dass die Kapellen in den abgelegenen Dörfern würdiger ausgestattet oder besser erhalten werden.

 

Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ allen, die geholfen haben!

 

Code: 512-04-masses

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