“Ich bin froh bald zurückzukehren zu können”, sagt Ruwinda aus Teleskuf, Irak

“Mein Ehemann Nashwan arbeitet seit nunmehr vier Tagen in Qaraqosh,“ erzählt uns seine Frau Sindis Marzena (35). Nashwan Esif (45) betreibt eine Baustoffhandlung in Qaraqosh und macht große Geschäfte – jetzt wo die Stadt wiederaufgebaut wird.


Die Familie lebt zeitweise in Telleskuf und möchte noch vor dem Schulanfang zurück nach Qaraqosh. Ruwida (15), Rame (13) und Revan (7), werden die Schule in ihrer Geburtsstadt besuchen. „Ich bin in der 9. Klasse, „ sagt Ruwida. Nach der Sekundarstufe, der 12. Klasse, möchte ich Musik studieren. Ich bekomme schon in Telleskuf, von Pater Bentham, drei mal die Woche Musikunterricht.“

 „Ich bin froh bald wieder zurückzukehren,“ sagt Ruwida lächelnd. „Wir werden bei meinem Onkel wohnen, weil unser altes Haus bis auf die Grundmauern verbrannt ist und es bis heute noch nicht wiederaufgebaut wurde. Ich kann mich noch gut an das Leben in Qaraqosch erinnern. Es war alles so schön: unser Haus, die Straße und die Kirche. Unsere jüngste Schwester Ravena hat niemals in Qaraqosh gelebt, weil sie dort nicht geboren wurde. Ich möchte wirklich wieder nach Hause.“

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