Projektbeispiele

Nothilfe für die Erzdiözese: Körbe mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln für 1500 Familien

Die griechisch-melkitische Erzdiözese von Homs, Hama und Yabroud von Msgr. Jean Abdo Arbach ist gut organisiert und koordiniert die Arbeit gut. Die Berichte, die wir bislang erhalten haben, sind sehr detailliert. Die Diözese benutzt eine Datenbank und hat die Verteilung der Hilfsgüter an die Notleidenden unter Kontrolle.

«Wir helfen Christen und Muslimen»

Der Vormarsch der Isis-Krieger hat tausende irakische Christen heimatlos gemacht - Immer mehr denken an Ausreise «Ahlan wa sahlan, herzlich willkommen», sagt Erzbischof Amel Nona freundlich, als eine ängstlich dreinschauende verschleierte Frau sein Büro betritt. Er bietet ihr einen Platz an. «Sie ist mit einem ihrer Söhne gerade zu Fuss aus Mossul hierher nach Tilkef gekommen, um sich in Sicherheit zu bringen», übersetzt der chaldäische Erzbischof von Mossul, was die hektisch auf Arabisch sprechende Muslimin berichtet.

Patriarch Louis Raphaël Sako an EU-Staatsoberhäupter: «Helfen Sie uns, einen Bürgerkrieg zu vermeiden.»

Kirche in Not –  Die christlichen Kirchenführer des Irak riefen die Europäische Union auf, ihrem Land zu helfen, einen Bürgerkrieg zu vermeiden, der die Zukunft des Landes und ihre «sehr fragilen» Minderheiten bedrohe. Die Staatsoberhäupter der EU-Mitgliedsstaaten werden am 16. Juli über die gemeinsame Politik im Hinblick auf die Krise im Irak sprechen.

Bosnien-Herzegovina - Bau der „Schule für Europa“ in Tuzla

Seit 1994 versucht Msgr. Pero Sudar, Bischof der Diözese Vrhbosna, mit dem „Prinzip Hoffnung“ für eine lebenswerte Zukunft zu arbeiten: Er hat inzwischen sechs Schulzentren mit 11 Schulen gegründet in der 3.000 Kinder zusammen lernen – ungeachtet ihrer Religionszugehörigkeit oder Nationalität. Nur ein Miteinander kann das bestenfalls stillschweigend tolerierende Nebeneinander von Christen und Moslems in der Region beenden.

Südafrika - Ordensfrauen danken für ein Auto für die Flüchtlingsseelsorge

„Aus tiefstem Herzen danken wir Ihnen für die grosse Unterstützung, die Sie uns geleistet haben, um ein Fahrzeug zu erwerben, das unserer Gemeinschaft dabei hilft, die Arbeit im Dienst an den Migranten und Flüchtlingen“, schreiben uns die Missionsschwestern vom heiligen Karl Borromäus, die seit 1998 in Johannisburg in der Flüchtlingsseelsorge tätig sind. Seit 2001 leiten sie ein Heim für Flüchtlingsfrauen und ihre Kinder. Sie nennen es „Bienvenu Shelter“.

Kuba - Existenzhilfe für die „Hermanas Sociales“

Die Schwestern der Kongregation der „Hermanas Sociales“ in Kuba werden seit 25 Jahren regelmässig von KIRCHE IN NOT unterstützt. Sie gehören der Gemeinschaft der „Sisters of Social Service“ an, die 1923 in Ungarn im Geist Benediktinischer Tradition gegründet worden ist und sich von dort auch in die Slowakei, nach Rumänien und in Übersee in den USA, Kuba und Kanada verbreitet hat. 

Bosnien und Herzegowina - Hilfe nach der Überschwemmung

Eine solche Katastrophe hatten die Menschen in Bosnien und Herzegowina nicht für möglich gehalten. Eine Überschwemmung dieses Ausmasses hatte es zuletzt vor mehr als 120 Jahren gegeben. Viele hatten die Gewalt der Fluten unterschätzt und blieben in ihren Häusern, bis sie sich auf die Dächer retten mussten.