KUBA 11/2018

Erfolgsgeschichte: Hilfe für die Volksmissionen in Guamà II


Seit nunmehr 18 Jahren fahren Laienmissionare Sontag für Sonntag in die entlegenen Dörfer des Pastoralgebietes Guamà II, um den Menschen die Frohe Botschaft Christi zu bringen. Auf der Ladefläche eines geliehenen Lastwagens sind sie bei Wind und Wetter stundenlang unterwegs. Bis zu 150 Kilometer fahren sie über eine holprige und gefährliche Küstenstraße, die von Felsüberhängen gesäumt ist. An Komfort ist nicht zu denken, und selbst ihre Verpflegung bringen sie selbst mit, da die Menschen, die sie besuchen, sehr arm sind.

Der selbstlose Einsatz der Laienmissionare ist die Antwort auf den starken Priestermangel in dieser Region. Sekten breiten sich immer weiter aus und versuchen, die Katholiken abzuwerben. Zeigt die Kirche keine Präsenz, ist es zu spät. Dabei sind die Menschen sehr am Glauben interessiert. Schwester María Asunción Domínguez Castañeda von der Kongregation der Hermanas Catequistas de Dolores Sopeña, die das Programm leitet, berichtet: „Die Menschen haben Durst nach Gott und das ist unsere Art, als Kirche zu ihnen zu kommen. Viele Menschen, die nie Kontakt zur Kirche hatten, bitten nun um den Sakramentenempfang.“ Ein Priester begleitet die Laienmissionare so oft wie möglich und spendet die Sakramente.

Die Schwestern bilden die Laienmissionare in einwöchigen Intensivkursen und monatlichen Kursen aus. Nachdem sie diese Ausbildung durchlaufen haben, fungieren sie als Leiter von Wortgottesdiensten, Kommunionhelfer und Katecheten. Unter den Laienmissionaren sind alle Altersstufen vertreten, auch einige Jugendliche. „Die Gläubigen in den Gemeinden wissen diesen Einsatz der Jugendlichen zu schätzen“, weiß Schwester Maria Asunciòn. „Ich glaube daran, dass das, was wir in diesem Moment für Kuba machen können, der Mühe wert ist“, fügt sie hinzu. ACN hat dieses wertvolle Programm mit 12.000 Euro unterstützt. Allen, die geholfen haben, herzlichen Dank!

Code: 216-07-49

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