Kuba - Existenzhilfe für die „Hermanas Sociales“

Die Schwestern der Kongregation der „Hermanas Sociales“ in Kuba werden seit 25 Jahren regelmässig von KIRCHE IN NOT unterstützt. Sie gehören der Gemeinschaft der „Sisters of Social Service“ an, die 1923 in Ungarn im Geist Benediktinischer Tradition gegründet worden ist und sich von dort auch in die Slowakei, nach Rumänien und in Übersee in den USA, Kuba und Kanada verbreitet hat. 


20 Schwestern zählt sie heute in Kuba und es sind alle einheimische Berufungen.Ihre Mission besteht darin, Gottes Heiligen Geist der Liebe bezeugen, die Anteilnahme Christi an den Armen zu teilen, die soziale Mission der Kirche zu unterstützen, Familien, Frauen und Kindern zu dienen.

In La Habana tun drei Schwestern das, indem sie die Pastoral in den Sanktuarien von Caridad, Regla und Rincón leiten. In ihrem Haus unterrichten sie Kinderkatechese und kümmern sich um die Anonymen Alkoholiker.

In Camaguey, einer Stadt mit etwa 300.000 Einwohnern 500 Kilometer östlich der Hauptstadt La Havanna, betreuen drei Schwestern die Mission in Feldkapellen. Sie arbeiten mit ledigen Müttern und Jugendlichen, betreuen alte Menschen und leiten eine Familienberatungsstelle.

In San Andres, Holguin, kümmern sich die Schwestern schwerpunktmässig um die Opfer einer seltenen Erbkrankheit, der Friedreich-Ataxie, einer degenerativen Erkrankung des zentralen Nervensystems. In dieser ländlichen Gegend kommt diese Erkrankung besonders häufig vor. Die Schwestern evangelisieren die Kranken, betreuen sie medizinisch und sozial. Durch verschiedene Handarbeiten und Computerkurse bekommen die Kranken die Möglichkeit, im Berufsleben zu bleiben.

In El Cobre, dem Nationalheiligtum des Landes, arbeiten ebenfalls Schwestern der Gemeinschaft. Sie betreuen die Pilger und das Pastoralzentrum der Diözese. Durch ihr Angebot an Handwerks- und Näharbeiten, schaffen sie für Männer wie Frauen wichtige betreute Arbeitsplätze. Hier befindet sich auch das Haus für die betagten Schwestern der Gemeinschaft.

In Santiago de Cuba arbeiten sie in der Gemeindepastoral, in der Stadtrandmission, mit ehemaligen Häftlingen, mit Anonymen Alkoholikern. Hier helfen sie auch im Büro der Erzdiözese. In Santiago befinden sich sowohl das Provinzialat als auch das Noviziat.

Die Liebe der Schwestern ist grenzenlos, aber ihre Mittel sind beschränkt. Ihren Dienst versehen die Schwestern gänzlich unentgeltlich. Dabei brauchen auch sie dringend Mittel für ihren Unterhalt – für die Lebensmittel, Kleider, Schuhe, Medikamente, aber auch für den Unterhalt des Hauses, Elektrizität, Telefon etc., ganz zu schweigen von den Kosten für Exerzitien, Fortbildungen und ähnlichem, die ja auch unbedingt notwendig sind, damit die Schwestern weiter ihren wertvollen Dienst auf hohem Niveau leisten können. Wir haben zuletzt wieder mit CHF 7500 geholfen.

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