St. Gallen: Podium zum Bericht Religionsfreiheit von «Kirche in Not (ACN)»

Am Donnerstagabend, 22.11.2018, stellte das Hilfswerk «Kirche in Not» den neuen Bericht „Religionsfreiheit weltweit 2018“ im Historischen Saal des Bahnhofs St. Gallen vor. Dies in Zusammenarbeit mit Diakon Thomas Reschke, Vorsteher der katholischen Hochschulseelsorge St. Gallen.Video Fotos Buch: Religionsfreiheit weltweit 2018


Im voll besetzten Saal nahm auch der Mitverfasser des Berichts, Roberto Simona, Research Manager bei «Kirche in Not», am Podium teil. Er wies darauf hin, dass in China vermehrt Menschen ihres Glaubens wegen unterdrückt werden und befürchtete, dass „die Unterdrückung unter der herrschenden Regierung noch extremere Ausmasse annehmen dürfte.“ Auch der anwesende Philosoph Dr. Michael Rüegg zeigte sich skeptisch gegenüber autoritären Regimen. Er illustrierte seine Aussage mit einem historischen Vergleich. „Während die DDR den Trabi hervorbrachte, schafften es Audi, Mercedes und BMW sich in der BRD und sogar weltweit zu etablieren.“ Dass aber die Freiheit auch in einer Demokratie nicht einfach so vom Himmel fällt, gab der St. Galler Regierungsrat Fredy Fässler zu bedenken: „Die Freiheit kann nicht als gegeben angesehen werden. Sie muss immer wieder neu verteidigt werden.“

Gottlieb F. Höpli, der Moderator, führte souverän durch das Gespräch und gab den Anwesenden eine Frage mit auf den Heimweg: „Was kann ich konkret tun, damit die Glaubens- und Gewissensfreiheit gewahrt bleibt?“ 

Fotos: Impressionen aus St. Gallen (Bilder: «Kirche in Not»)

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